Verlängerung der Streckensperrung Kremmen und Neuruppin

Verwaltung Wall

Eisenbahnstreckensperrung Kremmen - Neuruppin

Seit dem 27. Dezember herrschen in weiten Teilen Nord- und Ostdeutschlands anhaltende Frosttemperaturen, die im Vergleich zu den eher milden Wintern der letzten Jahre auffällig sind. Frost wirkt sich insbesondere auf erdnahe Arbeiten aus.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Fertigstellung der Arbeiten zur Sanierung des Eisenbahndammes zwischen Kremmen und Neuruppin. In den letzten Wochen liefen die Arbeiten, wo es die Witterung zuließ, weiter. Bestimmte Arbeitsschritte wie der Kabeltiefbau sind bei Frost und Schnee jedoch technisch nur eingeschränkt möglich, beispielsweise weil bestimmte Arbeiten aufgrund der Temperaturen nicht durchgeführt werden können (z.B. Kabelverlegung, Gleisstopfen und Schweißen). Die für Januar geplante Schienenerneuerung zwischen Kremmen und Wall konnte abgeschlossen und der Abschnitt zu ca. 45 % bereits verschweißt werden. Der Umbau des Bahnübergangs in Kremmen über die L19/Ruppiner Chaussee wird in den Juli 2026 in die Sommerferien geschoben. 

Der Weiterbau ist abhängig von der Witterung und kann erst erfolgen, wenn der Boden wieder frostfrei ist: Gemeinsam mit den Bau-Auftragnehmern plant die Deutsche Bahn die ausstehenden Arbeiten. Unter Berücksichtigung der Wetterprognosen für die kommenden Wochen und der Abwägung von Chancen und Risiken in der Baudurchführung ist eine Öffnung der Strecke vor dem 30.04. nicht realistisch (aktuell kommuniziert bis 07.03.). 

Der Verkehrsverbund und die Eisenbahnverkehrsunternehmen sind über die Verlängerung informiert: Es ist geplant, dass aktuell laufende Umleitungskonzept bis 30.04. zu verlängern. Für Details nutzen Sie bitte die Informationen für die Züge der Deutschen Bahn.

(Quelle: DB InfraGO AG)